Hintergrund des Kunden
Ein in Amsterdam ansässiger Premium-Vertrieb für Raumdüfte beauftragte Mosteb mit der Suche nach einem Händler für quadratische Glasflakons für den Diffusor, um den wachsenden europäischen Markt zu bedienen. Nach Prüfung von drei Anbietern entschied man sich für Mosteb als Alleinlieferanten.
Anpassungsanforderungen:
- Auf den beiden gegenüberliegenden Seiten der Flasche befinden sich geprägte vertikale Schilfmuster; es handelt sich um quadratische Flaschen mit einem Volumen von 150 ml.
- Silikondichtungsringe zur Verwendung mit Schraubverschlüssen aus natürlichem Bambus.
- Erhöhte Stabilität durch Verwendung einer speziell angepassten Sockelstärke (5 mm).
Warum MostebDer markante geometrische Stil ließ ihre Produkte im Einzelhandel hervorstechen, und der stabile Sockel löste das Bruchproblem, mit dem sie bei ihren vorherigen Lieferanten zu kämpfen hatten. Die flexible Mindestbestellmenge (500 Stück gegenüber über 2000 Stück bei Wettbewerbern) ermöglichte es Mosteb, mit neuen Duftlinien zu experimentieren, ohne das hohe Lagerrisiko tragen zu müssen.

Herausforderungen
- Strenger Zeitrahmen: Bei der Einführung der GiftBox gab es einen engen Zeitplan: Die Lieferung an den Kunden musste innerhalb von sechs Wochen erfolgen, bevor die Herbst-/Wintersaison begann und Geschenke eintreffen sollten. Der vorherige Lieferant hatte einen ähnlichen Termin nicht einhalten können, wodurch dem Kunden Umsatzchancen entgingen.
- Qualitätsmängel: Ihre Erfahrungen mit asiatischen Herstellern hatten sie misstrauisch gemacht – bei 20 Prozent einer vorherigen Lieferung war die Glasstärke ungleichmäßig, was beim Abfüllen zu vorzeitigem Brechen führte. Sie benötigten die Gewissheit einer gleichbleibend hohen Qualität bei den einzelnen Chargen.

Ursachenanalyse
Die von unseren technischen Mitarbeitern ermittelten grundlegenden Probleme sind:
- Der enge Zeitplan ließ sich nicht in die üblichen Produktionszyklen integrieren, ohne die Qualitätskontrollen zu beeinträchtigen.
- Die Spezifikation für die geprägte Textur erforderte eine präzise Steuerung der Formtemperatur – etwas, das von Wettbewerbern mit niedrigen Preisen vernachlässigt wurde.
Unsere Antwort: Wir setzten einen Projektmanager ein und passten unsere Produktionsplanung an, wobei wir speziell für diesen Auftrag einen speziellen Temperofen zur Verfügung stellten, um eine homogene Glashärtung zu gewährleisten. Unsere Qualitätskontrolle nutzte ein dreistufiges Prüfprotokoll: Kontrolle nach dem Formen, Kontrolle vor dem Verschrauben der Verschlüsse und Stichprobenprüfung der fertig verpackten Produkte (5 % der Charge).


Lösung
- Beschleunigte Produktion: Protokoll reservierte Produktionslinienkapazität 2 Wochen im Voraus und führte Formversuche vor der eigentlichen Produktion durch, wodurch Verzögerungen während der Anpassungsphase vermieden wurden.
- Verbesserte Qualitätskontrolle: Die Prüfstandards entsprechen dem AQL-Niveau 1,5 (strenger als der branchenübliche Standard 2,5), und die Toleranzdicke wird mit ±0,3 mm eingehalten. Vor dem Versand werden dem Kunden Musterprodukte zur Freigabe zugesandt, bevor die Produkte in großen Mengen verpackt werden.
- Tägliche Offenheit: Klare Kommunikation über den Geschäftsfortschritt während der Produktion und Echtzeit-Austausch von Qualitätsprüfberichten, vorab vereinbarte Logistikpartner als Backup für den Fall von Lieferverzögerungen.
Ergebnis
- Innerhalb von 38 Tagen wurden 5.000 Flaschen versandt (8 Tage vor dem vereinbarten Zeitpunkt).
- Während des Transports und der Befüllung traten keine Beschädigungen auf.
- Unser Kunde verzeichnete in dieser Saison im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 40 Prozent.
- Innerhalb von 4 Monaten erteilte der Kunde eine Folgebestellung über 12.000 Einheiten in drei SKU-Varianten.


























